Hochbeet erste Ernte und Bepflanzung des Hügelbeetes
Hochbeet erste Ernte und Bepflanzung des Hügelbeetes

Hochbeet erste Ernte und Bepflanzung des Hügelbeetes

Im Hochbeet stand die erste kleine Ernte an. Alles, was ich in meinem Hochbeet ausgesät und angepflanzt habe, wächst und gedeiht prächtig. Ausgesät hatte ich Radieschen und Möhren. Als Jungpflänzchen gekauft und eingepflanzt habe ich Erdbeeren, Schnittlauch, Petersilie (glatte) und Kohlrabi. Und als eine „alte Zwiebel“ auf meinem Kompost auszutreiben begann, habe ich die vor einigen Wochen tatsächlich als erste Pflanze ins Hochbeet gesetzt. All das wächst fließig. Ich dünge etwa alle zwei Wochen mit Brennnesseljauche. Und ich habe mittlerweile auch alles einmal mit meinen Effektiven Mikroorganismen gegossen.

Die ersten Radieschen aus dem Hochbeet – lecker

Und so konnte ich die Tage den ersten Schwung Radieschen ernten. Die reifen Radieschen zeigen sich rund und rot leuchtend an der Obefläche. Man muss nur am Blattgrün zupfen und schon „springen“ sie aus der Erde. Durch das Hochbeet sieht man auch keinen Schnecken- oder Wühlmausfraß – letzteres vielleicht auch wegen dem eingesetzten rostfreien Wühlmausgitter, auf dem das Hochbeet steht – oder anderen Schädlingsbefall. Ich hatte kein „angebohrtes“ oder sonst wie verstümmeltes oder verkümmertes Radieschen zu beklagen.

Das Laub der Radieschen wanderte natürlich auf den Kompost, denn es soll ja gelten „aus dem Garten in den Garten“. Dann wurden die Radieschen gewaschen und küchenfertig gemacht. Die erste Ladung Radieschen hat sich zusammen mit Schnittlauch und Petersilie ebenfalls aus meinem Hochbeet und Eiern zu einem leckeren Rührei oder vielleicht eher Omlette vereint. Den zweiten Schwung habe ich dann in dünne Scheiben gehobelt, mit etwas Salz und Olivenöl als „Radieserl-Salat“ zum Abendbrot genossen. Die ersten im eigenen Garten gewachsenen Mahlzeiten.

Eine Erdbeere – und was für eine!

Die erste Erdbeere war reif. (Foto: Andreas Lerg)
Die erste Erdbeere war reif. (Foto: Andreas Lerg)

Beim Radieschen zupfen, leuchtete mir doch tatsächlich noch etwas anderes rot-glänzend entgegen. Die erste Erdbeere. Also habe ich auch die abgezupft. Dann direkt unter dem Wasserhahn im Garten gewaschen und so wie sie ist gefuttert. Die war lecker! Saftig, erdbeerig und süß. Absolut kein Vergleich mit dieser Ware aus dem Supermarkt. Diese Supermarktdinger sehen zwar groß und eindrucksvoll aus, sind vom Geschmack aber viel fader und langweiliger. Die Dinger musst Du schneiden und dann ordentlich Zucker dranhauen, damit sie dann schmecken. Aber das kleine Ding aus meinem Garten. Mein lieber Scholli war/ist die lecker. Keine Ahnung, was das für eine Sorte ist, ich hab die sechs Pflänzchen so im Vorbeigehen im – Achtung!!! – Supermarkt gekauft. Ein Impulskauf sozusagen. Aber es ist wohl garantiert nicht die Sorte, die da in Spanien oder sonst wo angepflanzt, dann durch halb Europa gekarrt und in den Obstabteilungen der Supermärkte und Discounter feil geboten werden.

Tomaten und Chilis sind ins Hügelbeet umgezogen

Hier sieht man die frisch ins Hügelbeet gepflanzten Tomaten und Chilis. (Foto: Andreas Lerg)
Hier sieht man die frisch ins Hügelbeet gepflanzten Tomaten und Chilis. Dahinter das üppig wachsende Hochbeet, links das Bienenhotel und die Bienenweide. (Foto: Andreas Lerg)

Da ich jüngst das Hügelbeet fertig aufgetürmt hatte, sind dann gestern auch meine erst im Haus und dann im Minigewächshaus vorgezogenen Tomaten und Chilis auf eben dieses umgezogen. Die Tomaten sind doch arg empfindlich, zwei der Pflanzen sind beim austopfen umgeknickt. Ich hoffe mal, dass sie trotzdem anwachsen. Die Tomaten habe ich am „Hang“ des Hügelbeetes eingepflanzt, die Chilis oben drauf.

Ich hoffe mal, die Tomaten wachsen da im freien gut an. Sie sind ja bisher nur „überdacht gewohnt“. Ich habe entsprechende Rankhilfen eingesetzt. Aber ich befürchte, wenn nochmal schwere Gewitter mit fettem Regen oder Hagel kommen, haut mir das die Tomaten knitterhagel-kaputt. Aber ich habe nun mal kein größeres, stabiles Gewächshaus, um die Dinger weiter überdacht anbauen zu können. Und mit Dachlatten und Folie oder ähnlichem irgend eine Art Wetterschutz über die Tomaten bauen, der dann beim nächsten Wind in Nachbars Garten liegt? Besser nicht.

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Ein Kommentar

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